DEZ 30, 2020

Die Digitalisierung fordert uns auf umzudenken

Heutzutage ist es nahezu unmöglich, um die Digitalisierung herum zu kommen. Wir begegnen ihr jeden Tag und können uns kaum noch ein Leben ohne sie vorstellen. Damit sind aber nicht nur Smartphones und Computer gemeint, sie sind lediglich ein kleiner Teil des Ganzen. Jeder hat eine andere Auffassung davon, was Digitalisierung in Unternehmensprozessen bedeutet. Also, was verstehen wir unter dem Begriff “Digitalisierung”? Im herkömmlichen Sinne beschreibt Digitalisierung den Wandel der Gesellschaft durch den massiven Einsatz von Technologie im Alltag.

Die Digitalisierung fordert uns auf umzudenken

Prognosen zufolge wird die Weltbevölkerung bis 2030 um 0,8 Milliarden Menschen anwachsen. Das entspricht einem Wachstum von ca. 10 %! Dementsprechend steigt auch der Bedarf an Lebensmitteln. Das bringt die Lebensmittelhersteller in Bedrängnis. Sie müssen ihre Produktpalette erweitern, um der wachsenden Nachfrage nach einem umfangreichen Angebot gerecht zu werden. Um eine größere Vielfalt im Sortiment zu gewährleisten, wird zweifellos die Produktion hochgeschraubt. Das wirkt sich natürlich auch auf den CO2-Fußabdruck aus, denn Lebensmittel erzeugen durch ihre Produktion, ihren Vertrieb und ihre Entsorgung erhebliche CO2-Emissionen.

Unternehmen müssen sich umstellen.

In der freien Wirtschaft bedeutet Digitalisierung vor allem die Vernetzung von einzelnen Prozessen. Sie ermöglicht eine deutliche Effizienzsteigerung und damit eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit. So können zum Beispiel betriebsinterne Abläufe durch neue Technik schneller und kostengünstiger abgewickelt werden als zuvor. 

Digitalisierung findet aber nicht nur auf der Beschaffungsebene, sondern auch im Ressourcenmanagement, Vertrieb und Marketing statt.
In der Lebensmittelindustrie gibt es jedoch nur sehr wenige Unternehmen, die ihre Vertriebsprozesse digital ausgearbeitet haben. 

Dabei wird es immer wichtiger, sich umzustellen, um den eigenen Marktanteil nicht zu verlieren.
Sehen wir uns einmal beispielsweise konventionelle Molkereien an. Sie haben ihre Prozesse durch meist jahrzehntelange Erfahrung definiert, um die Nachfrage an Molkereierzeugnissen bestmöglich bedienen zu können. Allerdings hat sich besonders in den letzten Jahren das Konsumentenbedürfnis stark gewandelt und Substitutionsgüter sind in den Fokus gerückt. Um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Molkereibetriebe ihre Expertise erweitern und in die Produktentwicklung von Milchalternativen investieren. 
Die Umstellung tut weh und ist ein Risiko, aber es bietet auch Chancen, wenn man die Prognosen der Branche kennt und sich danach richtet. 
Beispiele wie die gibt es wohl in fast jeder Branche und die Trends der Zukunft werden diese Problematik noch einmal verstärken.

Um in der Lage zu sein, auf Produkttrends und technische Lösungen einzugehen, müssen Unternehmen sich ihrer Möglichkeiten bewusst werden. Kaum ein Betrieb am Beginn der Wertschöpfungskette nutzt digitale Plattformen und die wenigsten agieren außerhalb des etablierten Netzwerkes.
Und das, obwohl es bei der Digitalisierung nicht nur darum geht, mit den Trends Schritt zu halten. Durch Effizienz im Rohstoffmanagement kann sie auch einen Beitrag zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen leisten.

Besser und schneller einkaufen, um Verschwendung zu senken. 
Das wollen wir mit LEROMA`s Plattform ermöglichen, indem wir essenzielle Prozesse am Beginn der Wertschöpfungskette vereinfachen. 
Unsere Suchmaschine bietet der Lebensmittelverarbeitungsindustrie eine einheitliche globale Datenbank, in der man die benötigten Rohstoffe und Ressourcen einfach finden kann.
LEROMA bildet also eine digitale Brücke zwischen Rohstofflieferanten und Rohstoffkäufern.
So wollen wir auch neue Wege eröffnen, für diejenigen, die durch Covid-19 schneller als geplant zum Umdenken gezwungen wurden. Wir bieten Ihnen einen neue Art, Kunden zu erreichen.
Darüber hinaus hilft die Überschussbörse der Industrie, ihre Ressourcen nachhaltiger zu nutzen und Restposten verkaufen zu können, anstatt sie zu verwerten.

Let‘s simplify the future of change!

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